Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Dr. Hans-Wilhelm Eckert, Berater & Trainer

Leinen los. Zum ersten Mal auf hoher See.

Seit vielen Jahren gehe ich segeln. Auf den bayerischen Seen ist das rettende Ufer meist nah. Und das Boot auch allein beherrschbar.

Anders auf meinem Segeltörn vor Griechenland. Das Boot viel größer, die Mannschaft völlig ungeübt. Die Manöver sind dieselben wie daheim. Aber es wirken ganz andere Kräfte und die Abläufe sind komplexer. So wird eine Wende schnell zum Slapstick.  

Kritisch wurde es immer dann, wenn ich dachte, die gewohnten Abläufe funktionierten auch auf hoher See. Wer jemals versucht hat, eine laufende Schot zu fassen, weiß was das heißt. Und dann ist es gut, wenn ein anderer mitdenkt und eingreift.

Hier habe ich wieder mal gespürt, wie wichtig Achtsamkeit ist. Im Umgang mit dem Team und mit sich selbst. Und wenn das alle so sehen, dann macht Segeln auf hoher See richtig Freude. Auch wenn es zum Americas Cup noch ein weiter Weg ist.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.