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Selbstbestimmt... erste Schritte um wieder ins Gleichgewicht zu kommen

Vielen Dank an Kliempictures auf Pixabay für das Bild!


Warum nicht nur unser Umfeld schuld ist, wenn wir uns ständig getrieben fühlen. Und wie wichtig ein klarer Blick auf uns selbst ist...

Ich habe vor einiger Zeit mein LinkedIn-Netzwerk befragt, ob die aktuellen Herausforderungen die ich in meinem Umfeld vermehrt beobachte auch für sie relevant sind. Mit Abstand den meisten Zuspruch - mit 57% Zustimmung aller Teilnehmenden - erhielt die Herausforderung, sich ständig getrieben zu fühlen. Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und mehr Einflussmöglichkeit im eigenen Leben ist groß. Warum fällt es so vielen Menschen schwer, das Zepter des eigenen Lebens in die Hand zu nehmen?

Nun, ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten: weil es nicht so einfach ist.
 
Ich möchte in diesem Beitrag für mehr Selbstfürsorge plädieren. Denn aus meiner Erfahrung ist die Selbstfürsorge ein erster Schritt in Richtung Selbstbestimmung. Nur wenn wir uns und unsere Bedürfnisse kennen und diese wichtig nehmen, können das auch andere tun.
 
Zu wenig Selbstfürsorge löst Stress aus
 
Nähern wir uns der Selbstfürsorge über eine wichtige "Volkskrankheit" in Deutschland: der psychischen Störung - immerhin mittlerweile auf Platz 3, gleich nach Erkrankungen unseres Skeletts / unserer Muskeln und unserem Atmungssystem. Als wichtigster Auslöser von psychischen Störungen wird langandauernder Stress aufgeführt. Eine Studie der pronova BKK sagt, dass 87% der Menschen in Deutschland sich gestresst fühlen und jede:r zweite Arbeitnehmer:in glaubt, von Burnout bedroht zu sein (Quelle). Vielleicht doch ein Zeichen dafür, dass unser (Arbeits-)Umfeld schuld daran ist, dass wir uns ständig getrieben fühlen?

Stress äußert sich sehr unterschiedlich bei Menschen. Anzeichen können sein: innere Unruhe, Getriebenheit, keine Geduld, schnelles oder oberflächliches Atmen, Überengagement aus dem Gefühl heraus, dass "ohne mich nichts geht", Ein-/Durchschlafstörungen, chronische Müdigkeit, Unzufriedenheit, unregelmäßiges Essen, weniger Bewegung als gewünscht, sexuelle Funktionsstörungen, gesteigerter Appetit oder Appetitlosigkeit, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen... uvm. Ich denke, jede:r von uns kennt mindestens drei der Symptome.

Wie können wir dem Stress aktiv entgegenwirken - ohne uns noch mehr zu stressen? Denn mal ehrlich: ich schaffe es nicht, noch eine Stunde früher aufzustehen um Joggen zu gehen bevor meine Tochter aufwacht und Abends eine Stunde länger wach zu bleiben, um zu meditieren. Und wann bitte soll ich die acht Stunden schlafen und dann auch noch meinen Appetit zügeln und gesund essen. Ich glaube fest daran, dass wir mit Selbstfürsorge die Dinge anders machen können - ohne noch mehr Dinge zu machen.
 
Wir Menschen sind bio-psycho-soziale Wesen 

Zuerst muss man aus meiner Sicht verstehen, dass der Mensch sowohl biologisch, psychologisch als auch sozial Bedürfnisse hat. Geraten diese Bedürfnisse in den Hintergrund oder werden gar verletzt, ist unser Organismus gestresst. Evolutionsbedingt ist diese Stressreaktion gut und wichtig. Der Körper stellt Energie bereit, um eine Reaktion zu ermöglichen, die sich als überlebenssichernd bewährt haben. Wir haben eine erhöhte Aufmerksamkeit, sind fokussiert und stellen andere energieverbrauchende Körperprozesse zurück. Stress ist auch für sich gesehen nicht negativ, aber das ist heute nicht unser Thema.

Ein paar Beispiele, damit deutlicher wird, was ich damit meine:

  • Wir sind biologische Wesen Stellen wir uns vor, Sie arbeiten auf Grund der Corona-Homeoffice-Situation mehrere Monate am Küchentisch und bekommen davon Rückenschmerzen. Diese Schmerzen werden immer schlimmer, Ihr biologisches Gleichgewicht gerät in Schieflage. Die Schmerzen lösen Stress aus, das ist eine biologische Reaktion Ihres Körpers - verschiedene Hormone werden ausgeschüttet. Sie haben nun die Möglichkeit, für sich selbst zu sorgen und etwas gegen die Schmerzen zu tun, etwas an der Situation zu verändern.

  • Wir sind soziale Wesen Hier wird es schon komplexer. Wenn wir uns als soziale Wesen betrachten finde ich das SCARF-Modell von David Rock sehr spannend. SCARF ist ein Akronym steht für Status / Certainty (Sicherheit) / Autonomy / Relatedness (Zusammengehörigkeit) / Fairness. Wird einer dieser Faktoren als verändert empfunden, hat dies eine automatische Reaktion bei Menschen zur Folge. Das bedeutet z.B. dass es uns sehr stresst, wenn wir unseren Gruppenstatus in Gefahr sehen. War es früher z.B. ein Status-Zeichen in meinem Team, dass man vor dem offiziellen Meeting mit dem Chef vor der Tür im Vieraugen-Gespräch etwas austauscht, so fallen solche Zeichen in Zeiten von Homeoffice weg. Oder noch schlimmer: wenn wir nun in eine Phase kommen, in der manche Mitarbeitende vor Ort arbeiten und manche von zu Hause, wird es noch mehr solcher automatischen Reaktionen geben, sobald wir unbewusst unseren Status in Gefahr sehen. Wissen wir jedoch nicht, dass wir als Menschen evolutionsbedingt diese Bedürfnisse und diese Reaktionsmuster haben, können wir auch nicht gut für uns sorgen und unsere Bedürfnisse verbalisieren.

  • Wir sind psychologische Wesen Jeder von uns hat Emotionen und Gefühle. Wie diese bei jedem einzelnen Menschen ausgelöst werden, hat sich durch neuronale Verbindungen in unserem Gehirn seit frühester Kindheit aufgebaut. Das bedeutet aber auch, dass es ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Emotionen gibt und psychologisch gesehen etwas einen Menschen in Stress versetzen kann, was einen anderen Menschen nicht tangiert. Vor allem in der Führungsarbeit und in der Zusammenarbeit in Teams ist es sehr wichtig, dies anzuerkennen. Denn nur wenn wir die Emotionen und Bedürfnisse der Kolleg:innen kennen und uns darüber offen austauschen, können wir damit umgehen. Ein Beispiel ist die Antwort auf die Frage "Was brauche ich, um mich und meine Leistung im Homeoffice gesehen zu fühlen?" - Der eine braucht täglichen Response auf die eigenen Arbeitsergebnisse, die andere fühlt sich mit einem telefonischen Wochen-Checkout gut versorgt. Aber auch hier bedeutet es: weiß ich, was ich brauche und kommuniziere ich es den Menschen in meinem Umfeld? Woher sonst sollten diese wissen, wie ich "ticke".

Kenne Dich selbst und rede darüber!

Um über all diese Bedürfnisse sprechen zu können und gut für sich selbst zu sorgen, ist also der erste Schritt, sich selbst auseinandersetzen. Sich selbst kennenzulernen. Ohne Veränderungsdruck hinzusehen: was brauche ICH denn eigentlich, um mich gut zu fühlen?
 
Teilweise kommen einige Fehl-Interpretationen von dem was wir glauben zu brauchen oder zu müssen aus unserer Erziehung. "Eigenlob stink" oder "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" waren z.B. Leitsätze, die mich persönlich sehr stark geprägt haben. Lege ich diese Glaubenssätze beiseite, kann ich z.B. Vergnügen und Arbeit viel besser zusammenbringen. Ich kann dafür sorgen, gelobt zu werden, indem ich meine Leistungen nicht klein rede, sondern als Aushängeschild vor mir her trage.
 
Im nächsten Beitrag wird es um das Fokusthema Resilienz gehen!
 
Und noch ein Veranstaltungstipp in eigener Sache: Am 29. Juli biete ich passend zum Thema zusammen mit Yvonne Frei das Training "Gesund und erfolgreich führen - Erhalten Sie im virtuellen Raum die Bindung zu Ihrem Team und verlieren Sie dabei nicht sich selbst!"
Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Handlungsfähig Dank Corona - Wie Sie Corona als Teamspirit-Booster nutzen können

Vielen Dank an Geralt auf Pixabay für das Bild!

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig hilflos gefühlt?

Mein letztes Mal wurde – wie bei vielen Eltern - durch eine kurzfristige Corona-Regelung ausgelöst. „Der Kindergarten hat ab morgen geschlossen…“. Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig und haben Termine. Die Großmutter ist nicht greifbar. Das Gefühl an sich kennt jeder: Es tritt eine veränderte Rahmenbedingung auf und ich muss diese machtlos hinnehmen. Bin plötzlich nicht mehr Entscheider über meine Ressourcen, so wie ich es vorher war und gerne wieder sein möchte. Ich fühle mich in die Ecke gedrängt und irgendwie wie ein Opfer.

Spannend ist aus meiner Sicht, wie man in einer Situation wie dieser schnell wieder handlungsfähig wird. Die Forschung sagt, der erste Schritt ist, die Situation anzunehmen und zu akzeptieren. Es ist wie es ist.

Und dann gilt es ins Tun zu kommen, lösungsorientiert handeln und optimistisch „ich schaffe das“ denken. Das wiederum hört sich einfach an, ist aber in besagten Situationen sehr schwierig. Helfen kann dabei, wenn man an frühere, vergleichbare Erfahrungen zurückdenkt und reflektiert, was damals funktioniert hat. Und zwar nicht, was „in solchen Situationen zu tun ist“ nach Schema F, sondern was sich für mich persönlich bewährt hat. Dann kann ich im besten Fall Erfolgsfaktoren und persönliche Stärken erkennen, die sich bewährt haben und diese kopieren. Die eigenen Bewältigungsstrategien zu erkennen ist ein wichtiger Bestandteil von Resilienz – der psychischen Widerstandskraft, die uns in Veränderungs- und Krisensituationen stark macht und optimistisch bleiben lässt.

Und das ist auch schon die Überleitung zur Überschrift! Nutzen Sie die vergangenen Pandemie-Monate für die Zukunft Ihres Teams! Durch eine systematische Reflexion mit Ihrem Team können Sie Ihre Team-Resilienz stärken, indem Sie die Stärken und Bewältigungsstrategien bewusst machen. Das stärkt das Selbstbewusstsein, sichert die Lernerkenntnisse und macht aus einer Gruppe von Menschen ein richtiges Team.

Mit vielen unserer Kunden haben wir genau das gemacht.
Nach der Reflexion der letzten Monate mit allen Teammitgliedern konnten wir bisher in jedem Team riesige Lernerfolge, positive Entwicklungen und auch offene Handlungsfelder sichtbar machen und gemeinsam individuelle Maßnahmen entwickeln, die wichtig für die Zukunft des jeweiligen Teams sind. Denn sicher ist, auch wenn wir die Pandemie irgendwann im Griff haben, wird es nicht der letzte CHANGE sein, den wir erleben. Veränderungen – ob groß oder klein, ob angestoßen durch die Digitalisierung oder Umweltfragen – gehören zu unserem Leben und dem Team-Alltag dazu. Aus unserer Sicht kann durch den Rückblick und die Ableitung der Team-Resilienz jedes Team auch einen Funken Positives aus der Pandemiezeit ziehen.

Es interessiert Sie, wie so ein Workshop abläuft und Sie würden gerne einige Beispielfragen lesen? Kommen Sie unter dem Stichwort „Corona-Reflexion“ auf uns zu und wir schicken Ihnen unseren Flyer zu: v.neumayer@strasser-strasser.de

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Der „optimale“ Start ins neue Jahr

Vielen Dank an Alexas_Fotos auf Pixabay für das Bild!

Einer meiner Kollegen hat kürzlich gesagt – der Umgang mit Corona ist wie die Kindererziehung. Es gibt nicht die Perfektion. Du machst immer etwas falsch – keiner erzieht perfekt. Du kannst nur aus dem, was Du weißt und was der momentane Stand der Dinge ist das Optimum rausholen. Das finde ich einen schönen Gedanken – auch in Bezug auf den Umgang mit Rahmenbedingungen der momentanen Zeit. Und damit steht mein Vorsatz fürs neue Jahr: ich bleibe zuversichtlich, dass ich das Optimum rausholen werde aus 2021!

Dafür starte ich heute mit einer Reflexion. Ich habe es nämlich durchgezogen! Nach einem sehr virtuell geprägten Jahr 2020 habe ich mich heuer dazu entschlossen, den Weihnachtsurlaub mit drei Wochen digital detox zu verbinden. Das ist einfacher gesagt als getan – denn mal ganz ehrlich: ich schau sogar um die Zeit zu erfahren auf mein Handy.

Da ist die Gefahr natürlich groß, dass man automatisch kurz die Mails checkt oder guckt, was auf LinkedIn los ist. Der Umgang mit unserem technischen Schnickschnack fängt also viel früher an als bei der Frage „wie oft poste ich etwas“ und es war eine große Herausforderung, sich auch so banale Fragen zu stellen wie „wo lese ich die Zeit ab?“ um eben nicht immer in Versuchung zu kommen.

Aber die größte Herausforderung gestaltet sich aus meiner Sicht an den Übergängen. Wenn man zurück kommt in die Arbeitsrealität, die ja außerhalb des Urlaubs auch unsere Lebensrealität darstellt, wird man erst einmal überschwemmt von einer Informationsflut. Dann zu Priorisieren und die dringlichsten Informationen rauszufiltern fand ich sehr anspruchsvoll.

Mein learning ist es, in Zukunft achtsamer und weniger reaktiv mit meinen technischen Hilfsmitteln umzugehen. Und zwar immer – nicht nur in der Freizeit. Die Idee ist, dass dann vielleicht digital detox gar nicht nötig ist. Habe ich also künftig ein Meeting in Zoom oder MS Teams, schalte ich Outlook ab. Brauche ich die Uhrzeit, schaue ich auf die Armbanduhr. Bin ich beschäftigt, kommt das Handy in die Schublade/Tasche. Mache ich Sport, schalte ich die Medien ab. Viele kleine Schrauben, die ich für mich testen und einordnen werde.

Und so starte ich nun, nachdem ich aus der Flut wieder aufgetaucht bin in ein Jahr voller Zuversicht. Zuversicht in die Zukunft, Zuversicht in mein Team und Zuversicht in meine Stärken und einem Urvertrauen, dass es schon irgendwie wird. Schließlich ist auch aus 2020 was geworden – es war bei Weitem nicht alles schlecht!

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Und was machst Du, wenn keiner hinschaut?

Vielen Dank an RobFoto auf Pixabay für das Bild!

Habt Ihr schon mal eine Amazon-Lieferung zweimal erhalten? Ja, das gibt's! Anscheinend kommt das sogar häufiger vor - ich selbst kenne drei Leute, die schon in den Genuss kamen.

 

Vor ein paar Tagen, haben auch wir einen hochwertigen Pasta-Maker zum zweiten mal geliefert bekommen. Ich kenne nun aus meinem Umfeld die unterschiedlichsten Reaktionen auf so einen Zufall bzw. Fehler im System:

  • Manche freuen sich einfach und sagen "Amazon macht unseren Einzelhandel kaputt, die haben es nicht anders verdient." - da frag ich mich allerdings, weshalb sie überhaupt dort bestellen...

  • Andere verschenken die Zweitlieferung weiter - ganz im Sinne von Robin Hood "ich tue etwas Gutes", ernten allerdings das Dankeschön und tun damit eigentlich was fürs eigene Ego.

  • Wieder andere schicken die Zweitlieferung zurück und erhalten die Zahlung retour, haben also für die erste Lieferung nichts bezahlt... Leute, das ist Betrug!

Umso mehr hat mir imponiert, dass mein Mann und ich die selbe Reaktion hatten, nämlich "Es steht uns nicht zu, es gehört uns nicht - natürlich klären wir den Fehler auf."

Ich schreibe das nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern weil ich es schön fand, dass man an dem Beispiel die gemeinsamen Werte meiner Familie sehen kann. Egal, ob jemand hinsieht oder nicht: wir handeln nach unseren Werten.

 

Diese Werte sind in uns verankert und wir geben sie Tag für Tag über unser Taten, Reaktionen oder Aussagen an unser Umfeld weiter. Im besten Fall, bewegen wir uns in einem Umfeld, in dem wir nach unseren Werten leben und entscheiden können - auch und vor allem im Arbeitskontext!

 

Im Arbeitskontext finde ich es immer wieder überraschend, wie wenig in Unternehmen mit Werten gearbeitet wird. Ich habe bisher erst ein Unternehmen erlebt, in dem die geschriebenen Unternehmenswerte die gelebten Werte spiegeln.

 

Meistens sind die Unternehmenswerte lediglich Unternehmensworte, die halt irgendwo stehen - viele haben sie schon mal gehört, einige kennen sie, aber danach gehandelt und entschieden wird nicht. In einigen Fällen ist es sogar so, dass die Unternehmenswerte grade das zeigen, was im Unternehmen nicht so gut läuft. Die Unternehmenswerte sind also die Werte, die man gerne hätte, weil die gelebten Werte das Gegenteil sind. Auch das ist aus meiner Sicht legitim, wenn es denn offen gespielt wird: da wollen wir hin, so wollen wir sein!

 

Man darf dann allerdings nicht vergessen, dass das verändern von Werten ein ungeheuer anstrengender Prozess ist, der viel damit zu tun hat die täglichen Handlungen und Entscheidungen zu reflektieren und auf die Werte hin zu untersuchen. Das bedeutet ständig sich selbst und die eigenen Reflexe in Frage zu stellen - kein schönes Gefühl. Es bedeutet außerdem Zeit, denn so eine Veränderung geschieht nicht von heute auf morgen. Und doch notwendig, wenn man wirklich etwas an den Werten verändern möchte!

 

Ein Gespräch über Werte ist übrigens auch eine schöne Übung zur Teamentwicklung:

Welche drei Werte treiben Dich an? Lies Dir die Werteliste durch und finde heraus, welche 10 Werte Dich am meisten ansprechen. Reduziere Deine Liste auf Deine drei wichtigsten Werte. Tausche Dich dann mit Deinem Gegenüber aus:

  • Was verstehe ich unter diesem Wert?

  • Weshalb ist er mir so wichtig?

Im besten Fall werden auch gleich Spielregeln definiert, wie man darauf aufmerksam macht, wenn die eigenen Werte verletzt werden und wie dann im Team damit umgegangen wird.

Für eine gesunde, langfristige Zusammenarbeit ist auch die psychologische Sicherheit und das Vertrauen im Team und der Umgang mit den gemeinsamen oder unterschiedlichen Werten aus meiner Sicht sehr wichtig und hilfreich! 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Auf Augenhöhe

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Meine Hypothesen, weshalb sich die virtuelle Zusammenarbeit positiv auf mein persönliches Hierarchie-Verständnis auswirkt.

Das Meinungsforschungsinstituts Civey hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis zur Frage "Erwarten Sie, dass berufliche Hierarchien in Zukunft flacher werden?" hat mich ehrlich überrascht. Die Mehrheit der Befragten (43%) glaubt, dass Hierarchien in Zukunft "auf keinen Fall" (12,8%) beziehungsweise "eher nicht" (30,3 Prozent) flacher werden! (Quelle Haufe Online Redaktion)

Für mich persönlich bedeutet die Arbeitswelt der Zukunft neben vielen anderen Rahmenbedingungen vor allem auch, dass die Zusammenarbeit sehr stark im virtuellen Raum stattfinden wird. Umso wichtiger ist es, die vergangenen Pandemie-Monate zu reflektieren und zu lernen - individuell lernen.

  • Wie wirkt sich die virtuelle Zusammenarbeit auf unser individuelles Arbeitsumfeld und unser Teamgefühl aus?

  • Was macht das mit unserer Kommunikation, Bindung und Loyalität?

  • Was zeigt sich in unserer Kultur, was wir auf keinen Fall ignorieren sollten?

Das sind beispielhafte Fragen, mit denen wir die Pandemie-Zeit als unverhofften "Prototypen für die Zukunft" und damit als Lern-/Forschungs- und Übungsumgebung nutzen können (siehe dazu auch mein Blogbeitrag "Was soll die Frage?").

Bei eben dieser Reflexion habe ich für mich bemerkt, dass sich virtuelle Zusammenarbeit stark auf meinen ganz persönlichen Umgang mit Hierarchien auswirkt. Wie immer war es bisher kein Nicht-Wissens-Problem.

Natürlich dachte ich schon lange, dass ich gut mit Hierarchien umgehen kann und auf Augenhöhe mit Kunden arbeite - egal auf welcher "Stufe" sie stehen. Trotzdem habe ich in den letzten Monaten bemerkt, wie sehr ich mich unbewusst von Hierarchien einschüchtern ließ. Die mentalen Modelle, die hier im Hintergrund wirken, konnte ich erst jetzt in Frage stellen.

Die virtuellen Settings kommen mir hier sehr entgegen. Plötzlich interagiere ich mit höhergestellten Menschen auf Augenhöhe. Woran liegt das? Hier ein paar Hypothesen dazu:

1) Wissen ist Macht Hierarchie hat oft mit Seniorität zu tun. Die hierarchisch höher gestellten Menschen haben Expertenstatus, sonst wären sie nicht da, wo sie sind (so das mentale Modell). Was passiert aber, wenn nun die jüngeren Generationen im virtuellen Umfeld mehr Erfahrung haben und die Experten auf diesem Feld zu Learnern werden? Richtig, die Machtverhältnisse verschieben sich. Das macht etwas mit der Interaktion und Kommunikation.

2) Das gewohnte Umfeld bietet Sicherheit Um auf Augenhöhe zu interagieren, braucht es eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Finden Veranstaltungen und Meetings in den Räumen der Kunden oder im Hotel statt, sind neben den Zwischenmenschlichen und fachlichen Themen meist auch die Settings eine Rahmenbedingung, die neu und ungewohnt ist. Sitze ich im eigenen Büro, während ich mich mit den fachlichen Themen und Interaktionen befasse, verleiht mir das Selbstbewusstsein.

3) Die Abgrenzung durch die "virtuelle Barriere" bietet auch Vorteile - vor allem für emotionale Charaktere Der PC / das Notebook wirkt auch manchmal - vor allem in emotional aufgeladenen Situationen - wie eine Art "Schutzwall". Alleine das Gefühl, dass ich abschalten kann, wenn es mir zu viel wird schafft eine psychologische Sicherheit, die man vor Ort viel schwieriger herstellen kann. Diese unbewusste Gewissheit hilft ebenfalls dabei, auf Augenhöhe zu interagieren.

Wie geht es Euch mit der Zusammenarbeit im virtuellen Raum? Habt Ihr auch veränderte Muster beobachtet? Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen! Meldet Euch: v.neumayer@strasser-strasser.de


Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Was soll die Frage? Wenn der Akku leer ist, lade ich ihn natürlich auf...?!

Vielen Dank an Pen_Ash auf Pixabay für das Bild!

Warum ist etwas, was bei unserem SMART Phone selbstverständlich ist, für das Zwischenmenschliche so abwegig?

Fangen wir von vorne an. Viele unserer Projekte haben momentan mit den Herausforderungen der COVID19-Pandemie zu tun. Diese Herausforderungen sind je nach System in dem wir uns bewegen unterschiedlich. Sicher gibt es einige Punkte die sich wiederholen, aber 1:1 vergleichbar sind sie nicht. In vielen Teams werden jetzt Schwachstellen sichtbar, die schon immer da waren, jedoch vorher nicht so relevant erschienen oder einfach nicht auffielen.

Bindungsabbau durch Homeoffice

Dafür gibt es aus psychologischer Sicht eine Erklärung. Durch die vermehrt digitale Arbeitsweise kommt es zu einem Verlust von Bindung. Diesen Prozess kann man sich ähnlich wie das langsame Entladen eines Handy-Akkus vorstellen. Früher wurde unser "Bindungs-Akku" im Berufskontext regelmäßig durch die Präsenz im Büro aufgeladen. Ich fragte mich tatsächlich mehrfach, weshalb man die vielen guten Learnings der Vergangenheit nicht auch hier berücksichtigt. Man frage doch einfach mal Mütter und Väter, die in Elternzeit waren. Wie haben sie die Bindung gehalten? Was hat funktioniert - was nicht? Meist waren es in meiner Erfahrung persönliche Kontakte, die die Bindung am Laufen gehalten haben und dann den Wiedereinstieg erleichtert haben.

Wir Menschen können non-verbale Kommunikation gut lesen. Über Gestik, Mimik oder auch Verhalten prüft unser Geist ganz automatisch immer wieder, wie die Menschen in unserer Umgebung ticken und ihre Empathie zeigen. Durch diese unbewussten Abläufe wird Sicherheit und Vertrauen aufgebaut. "Wir kennen uns in- und auswendig" oder "Wir gehen im selben Takt" sind Aussagen, die man hier gut als Beschreibung nennen kann. Das bedeutet nicht immer, dass wir uns sehr gerne mögen. Aber wir können den/die Gegenüber einschätzen und das vermittelt uns Vertrauen - die Basis für Bindung.

In Online-Formaten ist die non-verbale Kommunikation viel weniger gut zu lesen. Außerdem fallen spontane Begegnungen weg und jeder Informationsaustausch ist geplant und meist auch getaktet - allerdings mit fachlichen Überschriften, schließlich ist die Zeit knapp und der Druck zum Ergebnis zu kommen groß. Die Bindungs-Akkus werden also weder nebenbei noch geplant aufgeladen.

Schwerwiegende Folgen von Bindungsabbau für Unternehmen

Was ist die Folge? Durch die schwindende Bindung leidet z.B. die Loyalität zum Arbeitgeber und eine erhöhte Abwanderung ist zu beobachten. Dies ist besonders interessant, weil zu Beginn der Pandemie eigentlich in vielen Organisationen eine erhöhte Loyalität zu beobachten war. Doch je länger der "Bindungs-Akku" entladen wurde, umso mehr schwand auch die Loyalität. Außerdem wurde zwar effizienter im Homeoffice gearbeitet, aber weniger kreativ und innovativ. So titelte z.B. das Handelsblatt am 1. Oktober z.B. mit der Überschrift "Homeoffice befördert das Mittelmaß"

Ansätze um vorzubauen

Was ist also aus meiner Sicht ein guter Ansatz, um aus der ersten Pandemie-Welle für die Arbeitswelten der Zukunft zu lernen?

  • Reflektiere systematisch mit Deinem Team > Was hat die Pandemie gezeigt / verstärkt, was wir auf keinen Fall ignorieren sollten? > Was haben wir gelernt? > Welche positiven Entwicklungen haben wir beobachtet? > Was wollen wir in Zukunft noch mehr fördern, was weg lassen? > Wo müssen wir an unserer Kultur arbeiten?

  • Gib dem Aufladen Raum Verlagert sich das Arbeiten vermehrt in den virtuellen Raum, muss auch das Aufladen des "Bindungs-Akkus" Raum bekommen. Da dies aber nicht automatisch passiert, muss es geplant werden. > Tools wie das Moodmeteroder Mentimeter können bereits beim Check-In einen Unterschied machen. > Factsheets zur Vorbereitung erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne währende der virtuellen sessions und die Teilnehmenden können sich besser auf das Zwischenmenschliche einlassen. > Ergebnisse sind gut. Doch der Raum für das Miteinander bedeutet auch, ergebnisoffen Meinungen zu hören. Das ist in Gruppen anstrengend, je größer die Gruppe umso anstrengender. Man muss einmal mit der Diversität der Personen aber auch mit eventuell gefühlt "verschwendeter" Zeit umgehen, wenn jeder zu Wort kommen soll. Und das sollte aber so sein, um sicherzustellen, dass die Technik nicht die "leisen" Personen diskriminiert.

  • Gib dem Aufladen Zeit Eins vorweg: es fühlt sich mega seltsam an! Ich kann mich noch gut erinnern, als ich aus der "normalen Wirtschaft" in unser Unternehmen gewechselt bin. Statt fachlicher Meetings und Aufgabenlisten gab es Stuhlkreis und "Wie fühlst Du Dich"-Runden. Ein Kulturschock! Und genau so fühlt sich diese organisierte Auflade-Zeit nun für viele an. "Ich erkläre doch nicht in der Einstiegsrunde, warum ich in welcher Stimmung bin! Völlig unprofessionell!" Diese oder ähnliche Situationen habe ich nun schön öfter erlebt. Aber ich kann nur appellieren: versuch es! Nach dem dritten oder vierten Mal wirds einfacher - man muss es nur üben! ;)

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Die Frage „wann ist die Digitale Transformation geschafft?“ ist genauso unbeantwortbar wie „wann bin ich endlich erwachsen?“

Vielen Dank an gabrielmareco auf pixabay für das Bild!

 

Können Sie sich noch erinnern wie das war, kurz vor Ihrem 18. Geburtstag? Wie hat es sich angefühlt? Also zumindest zu meiner Jugendzeit musste ich warten, bis ich 18 war. Mit 18 kann ich Autofahren. Mit 18 kann ich Entscheidungen selbst treffen, sogar ins Casino darf ich und mein Geld setzen. Mit 18 bin ich erwachsen!

Und dann kam die Realität. Ich durfte zwar mit 18 Autofahren, aber mal ehrlich von „können“ darf man hier nicht sprechen. Gleichzeitig die Gangschaltung bedienen, den Blinker setzten, einen Schulterblick machen und Gas geben war DIE Herausforderung schlechthin. Mittlerweile bin ich 40. Kann ich jetzt Autofahren? Ich würde sagen ja. Ob mein Vater der gleichen Meinung ist, wage ich zu bezweifeln.

Und so könnte man 100 Beispiele nennen, die zeigen, dass es eben nicht diesen Zeitpunkt gibt, an dem man erwachsen ist. Genauso wenig gibt es den Zeitpunkt, an dem die Digitale Transformation im Unternehmen geschafft ist. Aus meiner Sicht ist der Faktor Zeit ein sehr entscheidender in der Digitalen Transformation:

  • Ich brauche einen akuten „burning need“, um Transformation überhaupt zu ermöglichen.
    Ich habe schon oft selbst gesagt „wir müssen die Digitale Transformation angehen, sonst ist das Unternehmen nicht zukunftsfähig“. Das mag sein, aber ganz ehrlich, das wird nicht als akuter „sence of urgency“ ausreichen! Die wenigsten Menschen sind so gestrickt, dass sie eine sehr hohe Leistung bringen, ohne einen wirklichen „burning need“ zu spüren. Und eine Transformation ist eine tiefgreifende Veränderung und erfordert sehr hohe Leistungen von jedem einzelnen Mitarbeitenden. Denken wir wieder ans Erwachsen werden. Natürlich wissen wir alle, wie wichtig es ist uns gesund zu ernähren. Wie oft gehen gute Vorsätze aber im Alltag unter, weil ein noch akuteres Problem unsere Aufmerksamkeit fesselt? Ist die Entscheidung zu dieser Verhaltensweise erwachsen? Sicher nicht! Sage ich jedoch, ich verzichte auf Alkohol oder nehme ich ein paar Kilos ab, weil ich dann sofort Auswirkungen in Alltagssituationen wie Treppensteigen bemerke, wird das viel kraftvoller – vor allem, wenn ich weiß, dass der Aufzug bald für mehrere Monate außer Betrieb sein wird. Natürlich sollte das große Ziel „Lang und gesund leben“ trotzdem immer wieder als Kontext mit eingebracht werden. Sonst könnte man auch eine Crash-Diät machen und statt Alkohol nur noch Energy Drinks trinken. Dann würde man zwar die Treppen leichter steigen, aber nicht auf das eigentliche Ziel einzahlen.
    Für eine Digitale Transformation brauche ich also einen akuten Grund im Unternehmen. Für welche Probleme ist bei Ihnen ein Digitaler Ansatz eine Lösungsmöglichkeit? Und gleichzeitig muss die Digitale Transformation immer als langfristiges Ziel mit genannt werden. Beispiel: ich baue einen B2C Online-Shop auf, weil die bisherige Produktvertrieb B2B nur über Vorort-Händler geschieht, Corona aber gezeigt hat, dass eine digitale Alternative durchaus Sinn macht.
  • Um die Digitale Transformation anzugehen, definiere klare Ziele und KPIs.
    Nur wenn ich weiß, welche Ziele ich mit der Digitalen Transformation verfolge, kann ich regelmäßig messen, ob ich mich darauf hin entwickle. Um beim Vergleich zum Erwachsen werden zu bleiben: woran würde ich merken, dass ich erwachsen bin? Was muss sich aus meiner Sicht konkret ändern? Das ist aus meiner Sicht auch bei der Digitalen Transformation so. Ich kann also z.B. sagen, mein Ziel ist Autofahren zu lernen. Messen werde ich das einmal an den gesammelten Erfahrungsstunden und dem km-Stand des Autos. Außerdem kann ich meine Mitfahrenden befragen, wie sich meine Fahrkünste verbessert haben. Auch mein eigenes Empfinden spielt eine Rolle: bin ich gestresst oder fühlt es sich routiniert an? Ich kann auch anhand der Unfälle und Strafzettel lesen, ob ich Autofahren kann. Hier gibt es viele Ansatzpunkte.
    Für die Digitale Transformation brauche ich unbedingt klar definierte Ziele. Außerdem muss ich mir überlegen, wie ich diese regelmäßig messen will. Beispiel: Ist mein Ziel mehr Digitale Produkte anzubieten, kann ich leicht prüfen, wie sich die Zahlen hier entwickeln. Ist es mein Ziel, dass meine Mitarbeitenden vernetzter denken und bereichsübergreifend im Unternehmen zusammenarbeiten habe ich andere Messkriterien, die ich regelmäßig ansetzen werde.
  • Verhindern Sie den Stichtag-Gedanken.
    Was ein großes Problem darstellt, ist die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden. Hört das denn nie auf? Wann sind wir denn fertig? Die Gefahr, wenn man auf etwas hin arbeitet ist gefährlich, dass man diese Unzufriedenheit schürt. Ich habe mich damals wirklich sehr auf den 18. Geburtstag gefreut, weil ich dachte, ab da wird sich mein Leben ändern, ich bin dann erwachsen! Doch nach dem Tag ging mein Leben einfach weiter. Und es gab und gibt noch viele Stellen, an denen ich nicht sagen würde, dass ich durch und durch erwachsen bin und erwachsene Entscheidungen treffe.
    Auch bei der Digitalen Transformation sollte also aus meiner Sicht dieser „dann hab ich es geschafft“ Gedanke nicht zu sehr geschürt werden. Das heißt nicht, dass diese Zwischenerfolge unnötig sind! Man muss sie aus meiner Sicht sogar unbedingt feiern und als Erfolge markieren! Beispiel: ein wichtiges Zwischenziel einer Digitalen Transformation kann z.B. eine IT-Migration sein. Alle arbeiten mit Hochdruck auf dieses eine Ziel hin. Schüre ich den „dann ist es geschafft“ Gedanken, wird es nach dem Stichtag und der Migration schwierig. Denn dann ist die Veränderung ja noch lange nicht vorbei! Auch darauf sollten die Mitarbeitenden vorbereitet sein. Wir werden an dem Stichtag einen großen Schritt geschafft haben und das sollten wir auch feiern und stolz auf uns sein, aber dann ist es nicht vorbei.

Sehen Sie das genauso? Sehen Sie das anders? Haben Sie weitere Ideen oder Metaphern zu dem Thema? Ich freue mich auf einen Austausch mit Ihnen – oder lassen Sie mir gerne einen Kommentar hier!

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Transformation Hacks for real leaders

Die eigentliche Herausforderung der aktuellen Zeit liegt in der Natur von tiefgreifenden Veränderungsprozessen: keiner weiß wie das "neue Normal" sein wird oder funktioniert. Und genau diese Ungewissheit, dieses auf Sicht fahren, fühlt sich seltsam an - und bietet auch unglaubliche Chancen!

Unabhängig von der Funktion kann nun jeder Mitarbeitende die Chance ergreifen und zum (formellen oder informellen) leader im Transformationsprozess werden.

Auf transformastery.de sammle ich die TRANSFORMATION HACKS FOR REAL LEADERS. Ich bin der Überzeugung: Nur wer selbstbestimmt und aus eigenem Willen heraus lebenslang lernt und sich weiterentwickelt, kann die Herausforderungen & Chancen der Digitalen Transformation für sich nutzen. Für Unternehmen bedeuten Mitarbeitende mit diesem neuen Selbstverständnis eine Weiterentwicklung. Nicht nur eine Weiterentwicklung der Einzelpersonen, sondern eine Weiterentwicklung der ganzen Organisation. Eine lernende Organisation kann sich dadurch auf sich schnell verändernden Rahmenbedingungen viel besser einstellen.

Hier nun die Transformation Hacks #01 - #04:

#01: Gemeinsames Verständnis herstellen

#02: Umgehen mit "nix ist fix"

#03: What's in it for me?

#04: Störungen haben Vorrang

Veröffentlicht von Verena Neumayer.