Handlungsfähig Dank Corona - Wie Sie Corona als Teamspirit-Booster nutzen können

Vielen Dank an Geralt auf Pixabay für das Bild!

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig hilflos gefühlt?

Mein letztes Mal wurde – wie bei vielen Eltern - durch eine kurzfristige Corona-Regelung ausgelöst. „Der Kindergarten hat ab morgen geschlossen…“. Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig und haben Termine. Die Großmutter ist nicht greifbar. Das Gefühl an sich kennt jeder: Es tritt eine veränderte Rahmenbedingung auf und ich muss diese machtlos hinnehmen. Bin plötzlich nicht mehr Entscheider über meine Ressourcen, so wie ich es vorher war und gerne wieder sein möchte. Ich fühle mich in die Ecke gedrängt und irgendwie wie ein Opfer.

Spannend ist aus meiner Sicht, wie man in einer Situation wie dieser schnell wieder handlungsfähig wird. Die Forschung sagt, der erste Schritt ist, die Situation anzunehmen und zu akzeptieren. Es ist wie es ist.

Und dann gilt es ins Tun zu kommen, lösungsorientiert handeln und optimistisch „ich schaffe das“ denken. Das wiederum hört sich einfach an, ist aber in besagten Situationen sehr schwierig. Helfen kann dabei, wenn man an frühere, vergleichbare Erfahrungen zurückdenkt und reflektiert, was damals funktioniert hat. Und zwar nicht, was „in solchen Situationen zu tun ist“ nach Schema F, sondern was sich für mich persönlich bewährt hat. Dann kann ich im besten Fall Erfolgsfaktoren und persönliche Stärken erkennen, die sich bewährt haben und diese kopieren. Die eigenen Bewältigungsstrategien zu erkennen ist ein wichtiger Bestandteil von Resilienz – der psychischen Widerstandskraft, die uns in Veränderungs- und Krisensituationen stark macht und optimistisch bleiben lässt.

Und das ist auch schon die Überleitung zur Überschrift! Nutzen Sie die vergangenen Pandemie-Monate für die Zukunft Ihres Teams! Durch eine systematische Reflexion mit Ihrem Team können Sie Ihre Team-Resilienz stärken, indem Sie die Stärken und Bewältigungsstrategien bewusst machen. Das stärkt das Selbstbewusstsein, sichert die Lernerkenntnisse und macht aus einer Gruppe von Menschen ein richtiges Team.

Mit vielen unserer Kunden haben wir genau das gemacht.
Nach der Reflexion der letzten Monate mit allen Teammitgliedern konnten wir bisher in jedem Team riesige Lernerfolge, positive Entwicklungen und auch offene Handlungsfelder sichtbar machen und gemeinsam individuelle Maßnahmen entwickeln, die wichtig für die Zukunft des jeweiligen Teams sind. Denn sicher ist, auch wenn wir die Pandemie irgendwann im Griff haben, wird es nicht der letzte CHANGE sein, den wir erleben. Veränderungen – ob groß oder klein, ob angestoßen durch die Digitalisierung oder Umweltfragen – gehören zu unserem Leben und dem Team-Alltag dazu. Aus unserer Sicht kann durch den Rückblick und die Ableitung der Team-Resilienz jedes Team auch einen Funken Positives aus der Pandemiezeit ziehen.

Es interessiert Sie, wie so ein Workshop abläuft und Sie würden gerne einige Beispielfragen lesen? Kommen Sie unter dem Stichwort „Corona-Reflexion“ auf uns zu und wir schicken Ihnen unseren Flyer zu: v.neumayer@strasser-strasser.de

 

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